Geschichten und Sagen

baustelleWir suchen Geschichten in und um Alsenbrück-Langmeil, zum Beispiel die der Steinmänner von Imsbach, Geschichten vom Tunnel im Fels und vieles Mehr!.

Geschichten erwünscht an thomas (at) alsenbrueck-langmeil.de


 

Aus der Freischarenzeit 1849

Herr Karl Franck, Lindenwirt und Schmied in Alsenbrück, erzählte mir folgendes, das er einst von seinem Vater hörte:

Es war im Juni 1849 um die Heuernte. Jeden Abend wurde auf der Straße vor dem Dorfe tüchtig exerziert bis 10 Uhr. Der Kommandant war der Alsenbrücker Lehrer Adam Franck, der droben im Klosterhof wohnte. In der Schmiede aber wurden Sensen geschliffen für die Freischärler. Eines Mittags stand der Lehrer mit seiner Sense vor der Schmiede, als der Notar von Winnweiler vorbei ritt. Herr „Notar, ist die Sense schön“, fragte der Lehrer. „Sehr“, erwiderte der Notar und ritt lachend weiter.

Am Abend kamen von Winnweiler her etwa 60 Mann in Viererreihen marschiert mit Trommeln und Sensen. Es waren Appeltäler. Hier in Alsenbrück übernachteten sie. Ihr Wagen mi allerlei Gepäck fuhr drüben bei der Mühle an bei Müller Eymann. Der Knecht Leppla, der Vater der jetzigen alten Frau Scheithe, sollte am nächsten Tage die Sachen nach der Vorderpfalz bringen. Die Nacht verging.

Original Template von a4joomla - angepasst von geomart UG . . . . . . . . . . . . . . . geomart UG - die Regionalen